Gyeongju – Kultur und Natur

Südkorea ist relativ klein und man kommt sehr schnell von A nach B. Eine Zugfahrt, z.B. von Busan bis nach Seoul, dauert mit dem KTX gerade mal 3h45. Falls kein Zug verkehrt, kann man die Expressbusse nutzen und mit denen lässt es sich sehr komfortabel und günstig reisen. Die Straßen sind in ausgezeichnetem Zustand und wir können die Art der Fortbewegung in diesem Land nur empfehlen.
Die freundliche Rezeptionistin vom K2 Motel hat uns vor Abreise noch diesen Zettel (vornehinten) mit Tipps in die Hand gedrückt, was man in Gyeongju machen kann. Danach sind wir mit der Metro bis zur Nopo Station gefahren, wo der Busbahnhof liegt und haben dort die Tickets gekauft. Weitere Details entnimmt man am besten dem Zettel, auch Kosten, Dauer und Abfahrt hat die Dame notiert.

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Gyeongju ist quasi das kulturelle Zentrum Südkoreas und wird auch „Museum ohne Dach“ genannt. Früher war es die Hauptstadt des alten Königreichs Silla und die Grabmäler dieser Zeit fallen sofort auf. In den Parks sind unübersehbar grasbewachsene Hügel, die als letzte Ruhestätten für Könige, Edelleuten und Generäle dienten.

Die Unterkunft
Drei Nächte verbrachten wir im N Motel. Die Unterkunft liegt perfekt zwischen Busbahnhof und der Cheonmachong Tomb. Neben dem Hotel befindet sich ein Park in dem es ebenfalls Grabhügel gibt. Wir hatten ein Zimmer mit Blick darauf. Natürlich war auch hier wieder ein FlatTV, PC, Whirlpool und mega schnelles Internet vorhanden. Staffel 1 von „Orange is the new black“ konnte somit beendet werden.
Kostenpunkt pro Nacht 53665 Won.

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Sightseeing per pedes
Noch am Ankunftstag machten wir uns zu Fuß auf, die vorgezeichnete Sightseeingroute abzugehen. Ein herrlicher Herbsttag in einer entspannten Umgebung. Es lebe die Nebensaison, der Ort war quasi Touristenfrei.

Cheonmachong Tomb
In dem Park findet man 23 Grabstätten und in die Cheonmachong Tomb kann man hineingehen und sich ansehen wie der Hügel aufgebaut wurde und welche Schätze dem Verstobenen beigelegt wurden.

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Cheomseongdae Observatory & Tombs
Weiter ging es dann zum Cheomseongdae Observatory, das älteste existierende Sternobservatorium in Asien. Als kleine Stärkung kauften wir uns von einem Straßenhändler solche Fische, Gebäck gefüllt mit Vanillecreme oder roten Bohnen (koreanische Spezialität).
Auch in dem Park rund um das Observatorium gibt es einige Grabhügel und der Weg durch das herbstliche Grün, führte uns vorbei an Ausgrabungsstätten zur nächsten Attraktion.

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Anapji Pond
Früher Teil des Palastes für den heranwachsenden Prinzen, heute eine wunderbar restaurierte Gartenanlage mit malerischem Teich.
Nach der Besichtigung ließen wir die Sonne zu unserer Linken untergehen und begaben uns zur nächsten Station.

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Bunhwangsa Temple
Ein kleiner Tempel, darum Laternen und darum Bäume vom Herbst bunt eingefärbt. Joa, ganz ansehnlich.

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Namsan Mountain (468m)
Ein neuer Tag, ein neues Ziel. Wir wollten raus aus der Stadt und wandern gehen.
Vor dem Busbahnhof findet man die Touristeninfo, die einem eine Wanderkarte und die Busnummern (Bus 500 oder Nr. 505 bis 508 nach Samneung Tombs) geben, um zum Namsan Mountain zu gelangen.
Auf den Weg rauf zum „Gipfel“ kommt man an einer Vielzahl von alten religiösen Relikten vorbei, ein Museum im Freien eben. Der Weg wird gerne von Schulklassen bewandert, deshalb kann es an manchen Stellen eng werden.
Bevor es aber überhaupt los ging, wurden wir kurz nach Ankunft von einer Gruppe Koreaner mit Obst versorgt und konnten uns dann aufmachen.

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Geschafft, wir haben den 486m hohen Namsan Mountain bezwungen.

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Wie die Grödner, beherrschen auch die Koreaner die Kunst des Schnitzen, nur werden hier keine Krippenfiguren geschnitzt sondern so was

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Bulguksa Temple
Am dritten Tag fuhren wir mit dem Bus (Nr. 10 bzw. 11) ca. 1h zum Bulguksa Temple. Ansehnliche Anlage für die man den Eintritt von 4000 Won locker machen kann.
Danach geht ein gemütlicher Wanderweg zur Seokguram Grotto hoch. Sehr schön zu dieser Zeit. Nicht nur die Blätter der Bäume sind bunt, auch die Koreaner in ihren Trekkinggewändern färben den Wald ein. Was uns aufgefallen ist, die Koreaner sind verrückt nach Wandern. Alle top ausgerüstet und scheinbar in jeder freien Minuten in den Wäldern und Bergen unterwegs.

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Seokguram Grotto
Einer der schönsten sitzenden Buddah-Statuen die wir bisher gesehen haben, leider durfte man kein Foto davon machen. Ebenfalls 4000 Won Eintritt und ebenfalls eine Empfehlung.
Am Ausgang kauften wir uns dann ein paar köstliche Kastanien. Meine Güte, den Herbst kann man echt nicht sausen lassen.

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Expo Park
Beim zurückfahren stiegen wir dann noch am Expo Gelände aus und fuhren auf diesen Turm hoch.

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Gyeongju war nach Busan ebenfalls ein Volltreffer. Dieses Südkorea überzeugt uns immer mehr. Nicht nur landschaftlich und essenstechnisch, auch die Menschen sind klasse. Als wir z.B. beim Ticketkauf für die nächste Station nicht weiter kamen, sprang uns sofort einer zu Hilfe und opferte eine halbe Stunde seiner Zeit.
Na dann, wir freuen uns mehr von dem Land zu sehen.

BBQ-Counter: 4

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2 comments on “Gyeongju – Kultur und NaturAdd yours →

  1. Hi there! My name is Jinny.
    I was super impressed with your pictures.
    I am Korean, living in Seoul and have some apartments in Gyeongju for guests to rent on airbnb.
    I was searching to find pictures of Gyeongju to post on my airbnb Gyeongju site and found your wonderful pictures.
    Would it be okay to use your pictures of Gyeongju on my airbnb site?
    I can leave your name or source of the picture on the site.

    Thank you!

    Jinny

    1. Hi Jinny,
      thanks for your comment. South Korea is such a beautiful country and we found it really great. You can buy our photos. Just let us know what you like.
      Best regards,
      Judith and Alex

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