Daejeon – Es herbstet

Südkorea dürfte bei den wenigsten als Urlaubsziel auf dem Plan stehen. Dass hier auch nicht unbedingt viele westliche Touristen herumreisen haben wir bereits in Busan bemerkt, kaum lateinische Schriftzeichen und wenig Englischkenntnisse bei den Koreanern. Warum hat es also uns hierher gezogen? Ganz einfach, der Jahreszeit wegen. Der Herbst ist die absolut beste Jahreszeit von allen und wenn man die Möglichkeit hat, dann kann man ihn nicht einfach sausen lassen.
Korea hat einige schöne Wanderwege zu bieten, die auch die stets gut ausgerüsteten Einheimischen gerne begehen, auch hier in Daejeon konnten wir uns davon überzeugen.

Per Expressbus ging es von Gyeongjiu nach Daegu, dort hieß es umsteigen und ein Ticket bis Daejeon kaufen.

Die Unterkunft
Normalerweise buchen wir die Unterkunft für den nächsten Ort ein paar Tage vor Anreise, da die Sucherei, mit dem Gewicht am Rücken, einfach nervig ist und es kostet Zeit. Aber da sehr viele diese Love Motels nicht übers Internet zu finden sind, wollten wir uns dieses Mal vor Ort umsehen.
Gelandet sind wir schließlich im Motel BnB. Die Unterkunft befindet sich fünf Minuten von der nächsten Metro Station entfernt und in zwei Minuten ist man im Ausgehviertel. Zimmer war sauber und ordentlich, wie immer gut Ausgestattet mit FlatTV, PC und Highspeed Internet.
Drei Nächte verbrachten wir hier. Preis pro Nacht 40000 Won.

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Expopark Daejeon
Im fernen Jahr 1993 fand in Daejeon die Weltausstellung statt. Genau 22 Jahre später besuchen wir den Expopark. Einige futuristische Gebäude sind noch stehen geblieben, genauso wie der Expo Tower. Auf den kann man hochfahren, was wir natürlich machten. Das ganze Gelände ist sehr in die Jahre gekommen aber um Welten besser erhalten als das Expo Areal von Shanghai.
Neben dem Turm gibt es ein Museum, welches Souvenirs der vergangenen Expos ausstellt und man muss sagen, es war gar nicht so uninteressant wie es klingt.
Weiter ging es dann zum Wissenschaftsmuseum, bei dem man selbst Hand anlegen kann um verschiedene Dinge auszuprobieren. Ein echter Spaß und dazu noch kostenlos.
Leider funktioniert die Magnetschwebebahn nicht mehr, weshalb man den Weg vom Tower bis zum Museum laufen muss.

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Wanderweg aus rotem Lehm am Berg Gyejoksan
Etwas außerhalb der Stadt befindet sich ein Lehmweg, den man auch Barfuß begehen kann. Da wir uns aber an die Regel halten und nur in Monaten ohne R im Namen schuhlos rum zu laufen, blieben wir besohlt.
Der Weg ist 14 km lang und geht recht gemütlich eben dahin. In ca. vier Stunden haben wir die Runde geschafft. Sehr schön und wenig Leute.
Anfahrt: Mit dem Bus Nr. 2 bis nach Wadong Hyundai App., dann Umsteigen in den Bus Nr. 74 bis zum Park.

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Heiße Quellen Yuseong
Als kleinen Zwischenstopp in der Stadt, kann man sich die Beinärmel hochkrempeln und ein heißes Fußbad nehmen. Echt angenehm wenn die Temperaturen kühler werden.

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Essen und Bowlen
Das Essen in Südkorea ist wirklich hervorragend, nur manchmal können wir den Geschmack der Koreaner nicht ganz nachvollziehen. Zum Frühstück essen wir meistens Toastbrot mit Marmelade oder gönnen uns den Luxusaufstrich „Nutella“. Schmeckt gut und macht satt, wenn da nur nicht das Toastbrot einen süßen Geschmack hätte. Leider nicht genießbar für uns.
Oder die Speise im unteren Bild. Das Gericht links war tadellos, richtig köstlich. Das auf der rechten Seite, war das Gegenteil von versalzen, es war total versüßt (hat der Koch dann Liebeskummer?). Der Reis: süß. Das Fleisch mit Sauce: süß. Keine Chance, konnten wir nicht essen. Einzig und verurteilt uns jetzt nicht, wir waren selbst erstaunt, die Fritten gesüßt mit Honig und dazu in Sahne getunkt, hatten was.

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Natürlich aßen wir auch wieder BBQ, der Counter steht bei: 5.
Der Bowlingcup Südkorea geht an Judith, somit steht es 1:1.

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