Die Coromandel – Hot Water Beach & Cathedral Cove

Was für ein Sauwetter, bisher war uns der Wettergott immer hold, heute lässt sich die Sonne keine Sekunde blicken und der Himmel ist grau in grau. Es Regnet Hunde und Katzen und ein paar Hamster und als wir beim Hot Water Beach ankommen, müssen wir feststellen, dass auch noch die Gezeiten gegen uns sind. Bei Flut kann man an dem Strand das eigentliche Spektakel gar nicht erleben. Somit entschließen wir uns den Tag abzuhacken und uns einen Stellplatz zu suchen und einfach gar nichts mehr zu machen. Auch nicht so übel.

Der Campingplatz
Eine Nacht verbringen wir im Riverglen Holiday Park. Schöne große Wiese, kleine Küche, saubere Duschen und WCs. 200 MB WiFi sind im Preis enthalten.
Gezahlt haben wir 30 NZD (€ 18).

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Der Hot Water Beach
Neuer Tag, neues Wetter, andere Gezeiten. Kein Regen mehr und wir wussten nun Bescheid wann wir am besten am Strand aufkreuzen müssen. Zur Gezeitentabelle geht es hier entlang: Whitianga Tides.
Das Zeitfenster geht von 2 Stunden vor bis nach Ebbe, danach ist der Spaß wieder vorbei. Schaufel nicht vergessen (gibt es an mehreren Orten zu leihen) und dann kann man sich seinen eigenen kleinen heißen Pool graben, um sich darin im warmen Wasser zu suhlen. Kaum zu glauben, aber an manchen Stellen ist der Strand so heiß, man kann keine drei Sekunden darauf stehen.

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Cathedral Cove
Weiter ging es dann zur nächsten Station und auch dort gilt, schön die Gezeitentabelle im Auge behalten. So früh wie möglich da sein schadet auch nicht, der Parkplatz ist begrenzt. Findigen Nachbarn bieten Stellplätze für 10 NZD (€ 6) an.
Ungefähr eine halbe Stunde geht man dann einen gut ausgebauten Pfad runter zum Strand, um dort dann durch einen natürlichen Tunnel zu gehen und auf der anderen Seite steht dann ein großer Felsen im Wasser. Sieht echt schick aus.

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Der Campingplatz
Wir fuhren danach noch bis nach Coromandel, eine kleine gemütliche Ortschaft und quartierten uns im Coromandel TOP 10 Holiday Park ein. 1A Anlage mit sauberen Klos und Duschen, dazu mehreren Küchengebäuden und Aufenthaltsräumen. Einen Pool gibt es auch, den konnten wir allerdings nur kurz aufsuchen, das Wetter schlug wieder um.
Die Nacht kostete uns 50 NZD (€ 30).

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Square Kauri Tree
Das Wetter ist heute sowas von unentschlossen, im meteorologischen Fachjargon würde man wohl von wechselhaft sprechen. Wir machen das beste draus und nutzen eben die Sonnenintervalle um den Square Kauri Tree Track zu machen (10 Minuten retour). Da Kauris von der „Kauri Dieback“ Krankheit bedroht sind und diese über Erde und Dreck übertragen wird, heißt es vor dem Besuch im Wald Schuhe putzen und desinfizieren.

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Rapaura Watergardens
Etwa 10 Minuten vom Kauri Baum entfernt befindet sich der Rapaura Watergardens. Über einen etwa 45 Minuten Rundweg kann man den recht ansehnlich gestalteten Garten besichtigen.
Eintrittspreis 15 NZD (€ 9).

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Ein letztes Mal Coromandel
Eines der besten Dinge am Campen, den Wagen einfach dort parken wo es einem gerade gefällt, den Gaskocher auspacken und sich etwas schmackhaftes zubereiten. Zugegeben, es läuft meistens auf schnöde Nudeln hinaus, trotzdem ist das Feeling vor solch einer Naturkulissen, wie sie Neuseeland bietet, seine Küche und das Esszimmer zu haben, nicht das schlechteste.

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Thames
Die Goldgräberei lässt uns nicht los und so sehen wir uns in Thames die nächste Goldmine, nach der in Charleston, an. Dieses Mal versuchen wir uns auch selbst im Goldschürfen und finden ein paar Steine die dem Edelmetall schon sehr ähnlich sehen. Der Besitzer meinte natürlich das dem nicht so sei, wir haben die „Nuggets“ trotzdem eingesteckt.

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Der Campingplatz
Beim Kaiau Boat Club stellen wir den Nissan auf die Wiese und können den Tag mit Blick auf das Meer ausklingen lassen. Es gibt Klos die zwar nicht gerade sauber sind, aber besser als gar nichts.
Der Platz ist kostenlos und auf jeden Fall einen Zwischenstop wert.

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Auckland – Time to say goodbye
Der letzte Regen fällt, wir verlassen die Coromandels und machen uns auf nach Auckland.

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Es wird Zeit Abschied zu nehmen, noch einmal treffen wir die beiden Julias um ihnen auf Wiedersehen zu sagen. Die beiden verlassen Neuseeland in ein paar Tagen, wir werden noch ein wenig Zeit auf der Insel verbringen, der hohe Norden muss noch erkundet werden.
In Auckland machen wir dann nicht viel, laufen durch die Stadt, hängen am Museum ab und machen die ersten Fotos vom Auto und Equipment, so langsam müssen wir uns von unserem zu Hause und treuen Gefährten trennen.
Tipp: Rund ums Auckland War Memorial Museum gibt es Parkplätze die für 90 – 180 Minuten kostenlos sind. Die Stadt ist zu Fuß in etwa 20 Minuten zu erreichen.

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Der Campingplatz
Im Remuera Motor Lodge & Inner City Camping Ground bleiben wir für eine Nacht. Die Dame an der Rezeption scheint bereits vor Jahren ihre Gute Laune abgelegt zu haben und die Klos und Duschen sind eine halbe Ewigkeit von unserem Stellplatz entfernt. Qualitativ der wohl schlechteste Platz auf dem wir bisher waren.
38 NZD (€ 23) zahlen wir dafür, WiFi gibt es nur gegen Bezahlung.

Raus aus Auckland
Am nächsten Morgen noch ein letztes tschau den Julias gesagt und dann raus aus der Stadt. Beinahe vergessen wie furchtbar der Verkehr in so einer großen Stadt sein kein, seit Ewigkeiten nicht mehr im Stau gestanden.
Ein Stunde später sind wir dann an unserem Ziel für heute angekommen.

Der Campingplatz
Bevor man auf das Gelände des Schischka Campground kommt, muss man sich telefonisch bei einer Stadtbehörde registrieren und die Zahlung per Kreditkarte erfolgt auch darüber. Danach bekommt man einen PIN mit dem man das Gitter zum Campingplatz öffnen kann. Alles easy und es zahlt sich wirklich aus, der Platz ist einfach super. Große Wiese, saubere Klos, traumhafte Landschaft und überall rennen Pukekos und Enten rum. Hier hätten wir es locker noch ein paar Tage ausgehalten.
Preis pro Nacht 30 NZD (€ 18,25).

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