Bali – Die Insel der tausend Tempel

Langsam neigt sich unsere Zeit in Asien dem Ende zu, wir machen noch einmal einen Länderwechsel und begeben uns nach Indonesien, genauer gesagt auf das Surferparadies Bali. Selbst wir, zwei alpine Landratten, haben es uns nicht nehmen lassen und sind bereits am ersten Tag in Kuta auf das Surfboard gestiegen um Wellen zu reiten.
Die Chance kann man sich auf Bali auch kaum entgehen lassen, wir haben nämlich für 3 Surfstunden mit Lehrer und Strandliegen gerade mal 500000 IDR (€ 33) zu zweit bezahlt. Nach ein paar Versuchen gelang das Surfen bereits und es fühlt sich echt cool an, einige Meter weit auf dem Brett und der Welle zu stehen. Ist aber auch äußerst anstrengen und am nächsten Tag plagte uns ein elendiger Muskelkater.
Ansonsten ist Kuta vor allem fürs Ausgehen und Feiern bekannt. Wir haben uns allerdings nur 2 Nächte in der ansonsten nicht besonders attraktiven Stadt aufgehalten und sind mit dem Bus weiter, in die kulturelle Hochburg der Insel, nach Ubud gefahren.

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Tattooläden gibt es in Kuta wie Sand am Meer.

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Die Unterkunft in Kuta
Zwei Nächte blieben wir im Gong Corner Guest House 2. Die Lage ist gut, rund 10 Minuten vom Strand entfernt. Zimmer mit Bad war ok, das WiFi ging nur in der Lobby und dort auch nicht sonderlich schnell.
Eine Nacht hat 150000 IDR (€ 10,50) gekostet, inkl. Frühstück.

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Ubud – Tempel und Götter

Das kulturelle Zentrum der Insel und ein Mekka für alle hippen Veganger und Yogaenthusiasten, ist mit Sicherheit Ubud. Hier findet jeder seinen passenden Kurs um sich ein klein wenig besser zu fühlen. Ob es der Meditations-, Massage-, Koch- oder Batikkurs ist, diese Stadt hat sie alle zu bieten.
Wer dazwischen noch etwas Zeit freischaufeln kann um einfach nur durch die Straßen zu laufen, der wird aus dem Staunen kaum raus kommen, wie viele Tempel und Götterstatuen hier rumstehen und Opfergaben an jeder erdenklichen Stelle.

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Die Unterkunft in Ubud
Fünf Nächte verbrachten wir im Koming House, welches direkt im Stadtzentrum liegt. Schöner, großer Bungalow mit sauberen Bad und kleiner Terrasse davor. Das WiFi war solala.
Kosten pro Nacht 150000 IDR (€ 10,50), inkl. Frühstück.

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Prächtige Eingänge
Ob Tempel oder nur Hauseingang ist auf Bali oft gar nicht so leicht zu unterscheiden. In beiden Fällen ist eine reichliche Verzierung mit Gottheiten und allen möglichen Schnörkeln ein absolutes Muss und dazu kommt noch, dass sich in jedem Haus ein eigener Familientempel befindet.

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An den Straßen entlang scheint alles dicht bebaut, Haus an Haus, daneben Shops und immer wieder Tempel. Begibt man sich dann in eine Bar oder Restaurant, kann man auf Reisfelder und Wälder blicken.

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Monkey Forest
Nicht weit vom Stadtzentrum entfernt befindet sich der Affenwald (Eintritt 40000 IDR / € 2,80), eine Tempelanlage im Wald mit Pfaden, Brücken die von riesigen Baumwurzeln bewachsen sind und wie könnte es auch anders sein, jede Menge Makaken-Affen. Dinge die einem lieb sind, sollte man gut an sich halten, die Affen sind geschickte Diebe.

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Vulkantour
Ubud eignet sich hervorragend um Touren in das Umland zu starten, eine davon, die Vulcano Tour, haben wir gemacht und dabei nicht nur den Vulkan gesehen, sondern auf dem Weg dort hin, auch an einigen Tempeln halt gemacht. Bei den Tempeln ist darauf zu achten, dass man sie nur mit einem Sarong betreten darf. Die Tücher bekommt man an jeder Attraktion zu leihen oder zu kaufen. Die Souvenirverkäuferinnen werden euch gerne einen oder mehrere aufschwatzen, wir hatten am Ende der Tour ein halbes Dutzend davon im Rucksack.

Elephant Cave
Die erste Station war der Elephant Cave, ein Tempel den wir allerdings nicht sonderlich spannend faden.

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Gunung Kawi Tempel
Weiter ging es zum Gunung Kawi Tempel, befindet sich zwischen Reisfeldern und man hat einige Stufen zu bewältigen. Nicht gerade lustig bei der elendigen Hitze aber war schon interessanter als der erste Tempel.

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Pura Tirta Empul
Danach ging es zum Quellentempel Pura Tirta Empul, der beste der Tour. Das Wasser kommt aus unterirdischen Quellen und Hindus beten und säubern sich darin, indem sie von Wasserspender zu Wasserspender gehen.

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Kaffeeplantage
Punkt vier war eine Kaffeeplantage, bei dem die Kaffeebohnen gesammelt werden, welche Luwaks (eine Art Katze) frisst und danach wieder im ganzen ausscheidet. Wählerisch wie Katzen nun mal sind, holt sie sich nur die besten Bohnen und der Mensch sammelt die Dinger danach ein und macht Kaffee daraus.
Am Ende der Führung gab es dann noch eine Verkostung von verschiedenen Kaffee- und Teesorten.

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Gunung Batur Vulkan
Dann ging es rauf in frischere Höhen, endlich wurde die Hitze von Ubud durchbrochen und ein wunderbarer Blick auf den Gunug Batur Vulkan gab sich uns Preis.
Nach dem Glauben der Balinesen ist der Vulkan (Gunung Agung) der Mittelpunkt des Universums. Auf ihm wohnen die Götter und Ahnen, im Meer hingegen leben die Dämonen und böse Geister. Der Mensch lebt in einer Zwischenwelt, welche nur von den Göttern geliehen wurde.
Damit ein ständiges Gleichgewicht zwischen gut und böse, hell und dunkel, tief und hoch herrscht, wird bei den Opfergaben immer ein Opfer für die Götter und eines für die Dämonen hingestellt.

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Reisterreassen von Tegalalang
Zum Abschluss der Tour ging es dann noch zu den Reisterreassen von Tegalalang.

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Die Tour hat uns 150000 IDR (€ 10) pro Person gekostet, dazu kamen dann jeweils Tempeleintritt von 15000 IDR (€ 1) und für den Vulkan zusammen 60000 IDR (€ 4).
 

Balinesischer Tanz
Mitten im Zentrum von Ubud konnten wir dann noch einer Tanzvorstellung zusehen. Die Musik ist auf Dauer echt anstrengend, die Musiker hämmern auf ihren Instrumenten ein (sowas wie Xylophone) und die Tänze bewegen sich mit aufgerissenen Augen und verrenkenden Handbewegungen dazu.

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Nusa Dua

Mit einem im Hostel gebuchten Taxi ging es dann Richtung Süden, nach Nusa Dua. Leider hat es dort eigentlich nur geregnet, somit konnten wir nicht sehr viel unternehmen, ausser kurz zum Strand um dann klitschnass zurück zum Hotel zu rennen.

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Die Unterkunft in Nusa Dua
Zwei Nächte verbrachten wir im Puri Clinton Bali. Echt schönes Hotel mit kleinem Schwimmbad, Zimmer mit Klima und TV, alles sauber und gepflegt. WiFi war auch in Ordnung.
Kosten pro Nacht 324000 IDR (€ 22,65), inkl. Frühstück.

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Kuta Teil II
Unseren letzten vollen Tag verbrachten wir nochmal in Kuta, wir wollten schließlich nochmal aufs Surfbrett. Dieses Mal ohne Lehrer, uns reichte ein Board und da der Wellengang Anfängertauglich war, lief der ganze Spaß auch richtig gut.

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Die Unterkunft in Kuta
Für die eine Nacht kamen wir im Hotel Mama unter. Liegt nicht weit entfernt von unserer ersten Bleibe hier, ist aber wesentlich ungemütlicher. Das Zimmer ist spartanisch und das Klo nur eine Latrine ohne Spülung (manuelle Spülung mit einem Eimer) dazu noch ein Duschkopf aus der Wand. Das wars, kein Waschbecken vorhanden, echt doof.
Dafür gab es im Nachbarzimmer jede Menge Geschrei, eine Schlägerei, eine zerbrochene Freundschaft und einer der beiden hat für Morgen den Flug nach Hause gebucht. Vielleicht hätten die beiden einfach zuerst ihren Rausch ausschlafen sollen.
Die Nacht hat uns 100000 IDR (€ 7) und einige Nerven gekostet, mehr kann man dafür auch echt nicht bezahlen.

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Abschied
Es wird Zeit sich von Bali und Asien zu verabschieden. Sechs Monate haben wir uns in diesem Teil der Welt aufgehalten und es war sagenhaft gut. So viel neues gab es zu sehen und zu entdecken, wir haben ein wenig Abschiedsschmerz. Asien hat uns sicher nicht zum letzten Mal gesehen.

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