Fukuoka – Arigato Japan

„Eins, zwei, drei, gsuffa! Die Krüge hoch!“ schallt es durch das Festzelt. Auf der Bühne stehen Japaner in Lederhosen und Dirndl und machen richtig Stimmung. So wie wir unsere Ankunft in dem Land begonnen haben, so lassen wir es nun auch enden, mit einem Oktoberfest. Dieses Mal heißt der Ort aber nicht Tokio sondern Fukuoka.

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Die Unterkunft
Für drei Nächte schliefen wir im Guesthouse Kaine. Zimmer im japanischen Stil und Gemeinschaftsbad. Die Lage war nicht schlecht, WiFi gut. Preis 6500 Yen pro Nacht.

Für weitere drei Nächte zog es uns etwas außerhalb vom Stadtzentrum ins Sharely Style Hakata. Das ganze ist mehr ein Studentenwohnheim was aber durchaus positiv gemeint ist. Zimmer mit Bad und Balkon. Gut ausgestattete Küche, nette Menschen gutes WiFi.
Wer sich also nicht scheut 15 Minuten mit dem Zug in die Stadt zu fahren dem sei diese Unterkunft empfohlen. Preis 6130 Yen pro Nacht.

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Da hat man kurz eine Runde beim Oktoberfest gedreht, kehrt ins Festzelt zurück und schon haben die Japaner ihre Alphörner gezückt und blasen inbrünstig in die Rieseninstrumente. Die Menge jubelt.
Ganz schön voll hier aber wir müssen gar nicht lange suchen, da kommt schon einer und zeigt uns einen freien Platz.

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Fukuwas?
Ok, Fukuoka ist echt nicht die spektakulärste Stadt im Land und sechs Nächte muss man nicht bleiben. Aber wir haben den Abschied einfach noch etwas rauszögern wollen, Japan ist einfach toll. Ein weiterer Grund ist die Fährverbindung in unser nächstes Reiseland: Südkorea.

Natürlich kann man sich auch hier ein paar Dinge ansehen

Die Stadt

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Tempel und Schreine

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Gärten

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Eine Kopie vom Westsee

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Eine der unzähligen Girlgroups bei ihrer CD Präsentation in einer Shoppingmall

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Kleine Häuser und an jeder Ecke Getränkeautomaten

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Am Abend werden solche Essenstände aufgebaut, sehr beliebt bei den Einheimischen

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Mittlerweile zieht sich eine ewig lange Bolognese durch das Zelt, die Stimmung ist ausgezeichnet. Unsere Tischnachbarn erzählen uns dass sie ihre Flitterwochen in Italien verbracht haben. Aber Urlaub haben sie ansonsten nicht viel, 10 Tage im Jahr und er geht um 7 morgens ins Büro und kommt um 10 Uhr abends nach Hause. Puh!

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Sechs Wochen Japan gingen vorbei wie im Flug. Es war einfach großartig. Die Menschen sind unglaublich freundlich und alles läuft wie am Schnürchen. Jeder ist darauf bedacht dem anderen nicht in die Quere zu kommen und wenn doch, dann entschuldigen sich eben beide.
Selbst im Festzelt sind die Plätze auf den Bänken eingezeichnet.

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Wer erleben möchte wie das mit dem Zugfahren richtig funktionieren sollte, der gehe bitte nach Japan. Nicht eine Sekunde Verspätung hatten wir und sauber war es.
Sauber waren auch die Städte, trotz fehlender Mülleimer, denn der Japaner nimmt seine Abfälle mit nach Hause. Und es roch so gut, als hätte eine die ganze Zeit Raumspray versprüht. Die Gärtnerin unter uns sagt allerdings, dass das vom Sweet Osmanthus kommt.
Irgendwann erfasst einen selbst diese Gruppenharmonie, man findet keine Gründe mehr zum Fluchen, ruft den Leuten zur Begrüßung ein Konichiwa entgegen und bedankt sich mit einem Arigato und verbeugt sich.

Wir haben in Tokio noch folgende Straßenszene gefilmt, das beschreibt eigentlich Japan recht gut. Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und Höflichkeit. Alles aufs maximale zugespitzt und gerade deshalb so faszinierend und für einen Reisenden sehr angenehm.


 

Am Fukuoker Oktoberfest spielt gerade das ganze Zelt Schnik-Schnak-Schnuk gegen den Sänger der Band. Wir fliegen leider schon in der dritten Runde raus.
Nachdem unser japanischer Tischnachbar nach ein paar Bieren den Heimweg antritt, wollen auch wir gehen. Als wir das Oktoberfestzelt verlassen stimmt die Band noch Dschingis Khan an. Die sind echt nicht übel und das Publikum lässt auch nicht lange zum Tanz bitten.


 

Es war eine tolle Zeit und wir können das Land der aufgehenden Sonne wirklich nur weiterempfehlen. Japan, wir verneigen uns vor dir.

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