Infos zur Wanderung leicht

  • Gebiet: Bozen und Umgebung, Südtirol
  • Tal: Überetsch
  • Start: Parkplatz Montiggler Seen
  • Ziel: Parkplatz Montiggler Seen
  • Dauer: 03:15 Std.
  • Strecke: 10,3 km
  • Aufstieg: 315 hm
  • Abstieg: 315 hm

Von Ende Februar bis Anfang März kann man die ersten Frühlingsboten auf einer gemütlichen, knapp 10 km langen Wanderung zwischen Montiggl und Kaltern bestaunen. Durch die besondere klimatische Lage des Frühlingstals sprießen dort unzählige Märzenbecher und Primeln. Eine wahre Wohltat in den noch oft kalten und kargen Monaten.

Ausgehend vom großen Parkplatz bei den Montiggler Seen (541 m, gebührenpflichtig) folgt man der Markierung Nr. 20 hinunter durch den Wald bis zum großen Montiggler See. Über einen hölzernen Steg gelangt man auf die andere Uferseite und erreicht nach einer knappen halben Stunde bereits das Frühlingstal.

Durch das Frühlingstal in Richtung Kalterer See

Das kleine Tal ist als Biotop ausgewiesen und bietet gefährdeten Pflanzen und Tieren einen geschützten Lebensraum. Man wandert auf einem Waldweg neben einem kleinen Bächlein durch ein ganzes Meer von weißen Märzenbechern und blauen Leber- blümchen und kann den Frühling genießen. Nach ca. 1,5 km, auf denen man noch an einer Picknick-Station vorbeikommt, verlässt man dieses blühende Gelände und spaziert gemütlich weiter, bis man auf eine Asphaltstraße trifft. Dort angekommen (1:30 Stunden ab Start), blickt man auf den Kalterer See hinunter, der als einer der wärmsten Seen in den Alpen gilt und im Sommer ein beliebtes Badeziel ist.

Die Frühlings-Knotenblume, Märzenbecher (Leucojum vernum)
Bereits zwischen März und April kann man den Märzenbecher in seiner Blüte bestaunen. Er kann bis zu 30 cm hoch werden und liebt einen halbschattigen feuchten Standort. Ideal sind Auenwälder und Laubmischwälder. Dieser zierliche Frühlingsbote wird oft mit dem im Wuchs ähnlichen Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) verwechselt.

Durch das Fuschgalaital zurück ins Frühlingstal

Von hier aus tritt man über das Fuschgalaital Nr. 19 und in leichter Steigung den Rückweg an, der um diese Jahreszeit vor allem von Stängellosen Primeln gesäumt ist. Nach etwa 50 Minuten gelangt man wieder ins Frühlingstal, wo man noch einmal die wunderschöne Blumenpracht erleben kann, ehe es über denselben Weg zurück zum Ausgangspunkt geht.

Das gewöhnliche Leberblümchen (Hepatica nobilis):
Dieser spezielle Name wurde vom Umriss der Laubblätter abgeleitet, da er an die Form einer Leber erinnert. Von Ende Februar bis April sprießen die in den verschiedenen Blau- und Violettönen blühenden, heimischen Waldstauden aus dem Boden. Idealer Standort sind Buchenwälder.

Die Stängellose Schlüsselblume (Primula vulgaris):
Auch unter dem Namen Schaftlose Primel kennt man diesen Frühlingsboten. Nicht nur im Wald, sondern auch in Gärten und Parks kann man auf die leuchtend gelben Blüten der Primel treffen. In Südtirol steht Primula vulgaris und viele andere Pflanzen unter Naturschutz. Deshalb gilt: dass Pflanzen weder gepflückt noch ausgegraben werden sollen!

Wanderkarte – Das Frühlingstal bei Montiggl – Blütenreiche Wanderung zwischen Eppan und Kaltern, Südtirol

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Details: Das Frühlingstal bei Montiggl – Blütenreiche Wanderung zwischen Eppan und Kaltern

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Das Frühlingstal bei Montiggl – Blütenreiche Wanderung zwischen Eppan und Kaltern
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